69 Results in the "Hypothermie" category
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Chapter
Eis 1.7
Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und stützte mich mit Handflächen und Nasenspitze am Fenster des Empfangsraums ab, um sicherzugehen, dass der Pförtner nicht tot unter seinem Schreibtisch lag. Ich entdeckte nichts, auch kein Blut. Dann war zumindest hier noch keine Katastrophe passiert. Wenigstens keine, an der Killerwölfe beteiligt waren. "Okay, scheinbar ist keiner da." Ich seufzte. "Dann schlagen wir diese Scheibe eben auch noch ein. Führst du eine Strichliste?" "Nein", sagte Sergej…-
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Eis 1.6
Fenster sind des Einbrechers Freund. So viel hatte ich seit letzter Nacht gelernt. Die Fenster auf den Geschäftsetagen waren vergittert, die Besitzer des Fitnessstudios hingegen machten sich scheinbar weniger Sorgen um unerwünschte Besucher. Kein Hindernis für Sergejs Eisenstange. Wir stiegen ein, bewaffneten uns im Inneren mit Feueraxt und Feuerlöscher und verließen das Fitnessstudio durch einen Notausgang ins Treppenhaus. "Wenn ich mal wieder den Schlüssel zu meiner Wohnung vergesse, rufe ich…-
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Eis 1.5
Unten am Boden kämpfte das Rudel um die besten Beutestücke. Das konnte ich mir nicht mehr ansehen. Mein Magen rebellierte und ich wandte mich ab. Mein Körper verlangte nach Ruhe und protestierte selbst gegen die wenigen Schritte, die ich brauchte, um mich vom Rand zu entfernen. Ich ließ mich rückwärts in den Schnee fallen und starrte in den Himmel, den die Morgendämmerung gerade aufzuhellen begann. Der Himmel war klar, jetzt, da der Sturm abgeebbt war, und ich fragte mich, wo all der Schnee…-
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Eis 1.4
Ich steckte meine Fäuste tief in die Taschen und zog den Kopf ein. Von der Wärme des Krankenhauses, in dem ich - eingemummelt in die Decke - zufrieden hätte sterben können, musste ich wieder hinaus in diese bizarre Winterlandschaft. Die beiden Sanis trugen rote Rucksäcke mit Rettungsausrüstung, deren Leuchtstreifen bei jeder Laterne, die wir passierten, blendend aufleuchteten. Einer von ihnen hatte ein Smartphone gezückt und navigierte unsere Gruppe. "Ihr konntet das Opfer so genau orten?",…-
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Eis 1.3
Okay, ich hatte doch schon einmal so viel Blut gesehen. Als mir selbst die Nase gebrochen wurde. In der Ecke des Raums saß ein Mann, der sich ein Tuch vor das Gesicht hielt. Das musste mal weiß gewesen sein und war jetzt, außer an den Rändern, in verschiedenen Rottönen gefärbt, da das Blut an manchen Stellen bereits getrocknet war. Vor ihm auf dem Boden hatte sich eine kleine Pfütze gebildet und eine Spur von Tröpfchen schlängelte sich in meine Richtung und an mir vorbei in die…-
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Eis 1.2
Ich konnte mich glücklich schätzen, dass ich mich zur Rettung eines so leichten weiblichen Wesens entschlossen hatte. Der Schlitten, auf dem ich Klara zog, grub sich störrisch durch den frischen Schnee, aber zumindest ging es irgendwie vorwärts. Die Verwehungen hatten ein paar Wege freigelegt, auf denen der Schnee nicht ganz so hoch lag. Trotzdem war jeder Schritt beschwerlich. Den Schlitten hatten wir im Keller des Hauses gefunden, im Lagerbereich irgendeines Nachbarn. War unser Abenteuer…-
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Eis 1.1
Im Treppenhaus brannte Licht. Sonst sah ich nichts. Tock! Da war das Klopfen wieder! Ruckartig zog ich die Tür auf und schwang das Beil nach oben. Die ganze Sache musste für einen Betrachter sicher lustig ausgesehen haben. Ein junger Mann, Mitte 20, nur in Hausschuhen und Handtuch, mit hoch erhobenem Beil. Stellt sich im Flur seiner Wohnung einer wilden Bestie. Vielleicht hätte ich noch einschüchternd knurren sollen. Die Bestie schaute mich in Form eines kleinen schwarzhaarigen Mädchens…-
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Eis 1.0
Splitternd gab die Fensterscheibe ihren Widerstand gegen meine Schläge nach. Endlich! Viel länger hätte ich nicht durchgehalten. Meine Arme waren schwer und meine Beine zitterten. Kalte Luft presste sich durch die Poren meines Pullovers, sog die letzte Wärme aus meiner Haut und der Schneesturm bombardierte mich mit tausend kleinen Eiskristallen, die sich in meinen Nacken bohrten. Warum hatte ich nichts Wärmeres an? Heißer Atem flüchtete aus meinem Mund und ich schloss meine Finger fester…-
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Vorwort
Herzlich willkommen zu Hypothermie, meinem allerersten Roman, den ich 2015 geschrieben habe und kapitelweise 2020 bis 2021 überarbeitet habe. Wer wissen will, wie man in einer Eiszombieapokalypse nicht überlebt, ist hier genau richtig! Ob es tatsächliche eine Apokalypse und Eiszombies gibt oder ob unser Protagonist Daniel einfach nur einen schrägen Humor oder große Fantasie hat, bleibt abzuwarten. :-) Wenn ihr Spaß beim Lesen habt, freue ich mich riesig über eure Kommentare. Wenn…-
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